Bitcoin / TetherUS
Viés de alta

Die Bären halten sich am Widerstandsniveau.

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Der Bitcoin-Kurs stabilisiert sich bei 91.453 US-Dollar, gestützt durch eine Marktkapitalisierung von 1,82 Billionen US-Dollar und ein 24-Stunden-Handelsvolumen von 3,943 Milliarden US-Dollar. Im Laufe des letzten Tages schwankte der Kurs zwischen 90.278 und 91.510 US-Dollar und wich dabei kaum von seinem neuen Rhythmus ab.

Im 4-Stunden-Chart wird die Struktur deutlicher. Die letzte Ausbruchskerze des Bitcoins startete zwischen 89.500 und 90.500 US-Dollar, einer Spanne, die sich nun als struktureller Boden bestätigt. Die Kursbewegung ist hier durch kontrollierte Rücksetzer und starke Volumenspitzen an den Unterstützungsniveaus gekennzeichnet, was eher auf Akkumulation als auf Erschöpfung hindeutet. Die Widerstandszone liegt zwischen 93.000 und 93.800 US-Dollar und ist durch eine schnelle Ablehnungskerze bei 93.091 US-Dollar markiert. Dies zeigt, dass die Bären trotz der Kaufaufträge der Bullen weiterhin die Oberhand haben.

Der Tageschart erzählt die Geschichte eines Phönix, der sich vorsichtig erhebt. Nachdem Bitcoin zwischen 80.500 und 82.000 US-Dollar Unterstützung gefunden hatte, stieg er allmählich an und bildete eine Basis mit höheren Tiefs zwischen 87.000 und 88.500 US-Dollar. Die aktuelle obere Grenze zwischen 92.000 und 93.500 US-Dollar ist kein Zufall – sie markiert eine frühere Crash-Zone, in der die Aufwärtsdynamik über verschiedene Zeiträume hinweg ins Stocken geriet. Solange kein klarer Ausbruch aus dieser Spanne erfolgt, bleibt der Anstieg eine Erholung und keine vollständige Trendwende.

Die Oszillatoren lesen sich heute wie ein meditatives Mantra – stabil und gelassen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 42, der Stochastik-Oszillator bei 67 und der Commodity Channel Index (CCI) bei -14 – allesamt neutrale Indikatoren. Der Average Directional Index (ADX) steht solide bei 40 und bestätigt damit die Stärke des Trends, während der hervorragende Oszillator zwar auf -7.536 gefallen ist, aber neutral bleibt. Bemerkenswert ist der positive Momentum-Wert von 4.978 und die Moving Average Convergence Divergence (MACD) verharrt bei -3.676, die jeweils auf günstige Widerstandsniveaus stoßen – doch sollten wir uns nichts vormachen. Gleitende Durchschnitte zeigen ein differenzierteres Bild. Kurzfristige Indikatoren wie der Exponential Moving Average (EMA) bei 10 Perioden (90.514 $) und der Simple Moving Average (SMA) bei 10 Perioden (88.720 $) deuten auf Stärke hin. Betrachtet man jedoch einen längeren Zeitraum von 20 Perioden und mehr, schwächt sich die Lage ab. Vom 20-Perioden-EMA bei 92.814 $ bis zum 200-Perioden-SMA bei 109.737 $ signalisiert jedes Niveau deutlichen Widerstand in einem absteigenden Markt. Es ist ein Marktumfeld, in dem jeder Schritt nach oben von der langen Schattenseite vergangener Überexpansion überschattet wird.

Kurz gesagt: Bitcoin geht Schritt für Schritt vor – anstatt sich Hals über Kopf in Widerstandszonen zu stürzen. Der Chart zeigt kalkulierte Vorwärtsbewegungen, die sich inmitten technischer Reibungspunkte oberhalb von 92.000 US-Dollar abzeichnen. Obwohl der Trend positiv verläuft, ist jeder Schritt von einer vorsichtigen Markterinnerung geprägt. Kurzfristiger Optimismus muss sich erst mit langfristiger Überzeugung messen, bevor ein Ausbruch gelingen kann.

Trotz Anzeichen einer Erholung bleibt Bitcoin unterhalb der historisch bedeutsamen Widerstandszone zwischen 92.000 und 93.500 US-Dollar begrenzt. Die meisten langfristigen gleitenden Durchschnitte verlaufen weiterhin abwärts und spiegeln damit den verbleibenden Aufwärtsdruck wider. Ohne einen Ausbruch aus dieser Spanne besteht weiterhin das Risiko eines erneuten Tests der Marke von 88.000 US-Dollar oder darunter. Die jüngste Kursentwicklung von Bitcoin zeugt von disziplinierter Stärke. Die Struktur höherer Tiefs, die Momentum-Unterstützung durch wichtige Indikatoren und die anhaltenden Kaufinteressenten über 90.000 US-Dollar deuten auf einen langsamen, aber glaubwürdigen Aufwärtstrend hin. Ein deutlicher Ausbruch über 93.500 US-Dollar bei anhaltendem Handelsvolumen könnte den Beginn eines breiter angelegten Aufwärtstrends signalisieren.

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